Reisebericht
Dies war unsere erste Tauchexkursion nach
Norwegen. Wir haben viel erwartet aber alles wurde übertroffen.
Die Sichtweiten unter Wasser waren selbst für Rotes
Meer gewöhnte Taucher hervorragend und lagen bei 15-60
Meter horizontaler Sicht. Fisch und Pflanzenreichtum war
noch etwas eingeschränkt (langer Winter), aber trotzdem
hervorragend. Beeindruckend waren die großen Tangwälder,
Schwämme, Seeanemonen und natürlich die Unterwasserlandschaft
mit Steilwänden, Schluchten, kleinen Höhlen und
überschaubaren Tälern! Ein Nachttauchgang mit
Meeresleuchten, Sepien sowie der Besuch des Do 24 Flugeugwracks
rundeten den guten Eindruck Unterwasser ab. Das Wasser hatte
eine jahreszeitlich bedingt moderate Temperatur von 5-6
°C, doch es ging auch noch mit einem guten Halbtrockenanzug
Tauchgänge von bis zu 48 Minuten zu machen. Überwasser
hatten wir natürlich immer blauen, wolkenlosen Himmel
bei Temperaturen von bis zu 18° C. Norwegen ist das
Land der Extreme für Taucher: Extreme tief, extrem
klar, extrem viel Fisch, extrem schön, deshalb unser
einstimmiger Beschluss: Wir kommen wieder, gar keine Frage!
Armin Lutz, Marco Klemm, Stefan Jurczok, Dietmar Waldo